Beleihungsauslauf

Was ist ein Beleihungsauslauf?

Der Begriff Beleihungsauslauf wird gerne mal falsch interpretiert. Viele zerteilen das Wort in Beleihung und Auslauf. Interpretiert wird dann ganz gerne, das Ende einer Beleihung. Sprich dass der Kredit ausläuft. Doch dies ist eine Fehlinterpretation. Beleihungsauslauf hat eher etwas damit zu tun, wie viel Geld Sie bekommen können. Es ist eine Rechnungssache, bei der es auf den Wert des zu beleihenden Grundstückes ankommt und auf die Höhe des zu gewährleistenden Kredites.

So errechnet sich der Beleihungsauslauf

Wenn Sie Grundstücksbesitzer sind, kennen Sie mit Sicherheit den Kaufpreis Ihres Grundstückes. Jedoch ist der Kaufpreis nicht auch gleich der Wert. Nach dem Kauf verliert ein Grundstück meist an Wert. Es wird vom Kaufpreis also etwas abgezogen. Der Teil des Grundstückes oder Hauses der beliehen wird, wird in Prozent gerechnet. Der Beleihungsauslauf bezieht sich immer auf den Beleihungswert, nicht auf den Kaufpreis der jeweiligen Immobilie. Gerechnet wird die Darlehenssumme + KFW Kredit + bestehende Vorlasten. Es sollten keine Vorlasten vorhanden sein. Also im Bezug auf der zu beleihenden Immobilie. Es sollten darauf keine vorherigen Kredite laufen. Je höher der Prozentwert bei der Rechnung ist, desto höher ist der Risikowert für die Bank.

Aufstockung möglich

Oftmals stellt sich bei einem Beleihungsauslauf heraus, dass Sie Ihren Kredit notfalls noch mal aufstocken könnten. Die Baufinanzierer belasten nicht immer das komplette Grundstück. Die Immobilie kann zum Beispiel auch nur zu 60 Prozent beliehen werden. Somit können Sie mit dem Kredit, den Sie aufgenommen haben arbeiten. Sollte das Geld dann doch nicht ausreichen, ist eine entsprechende Aufstockung möglich. Es ist sehr zu empfehlen, sich immer noch etwas Luft nach oben zu lassen. Zu empfehlen ist eine Aufstockung unter anderem für Modernisierungen am und im Haus.

Möglichst niedrig bleiben

Ein niedriger Beleihungsauslauf ist sehr positiv. Denn wenn er niedrig ist, halten sich auch die zu zahlenden Zinsen in Grenzen. Ergibt sich ein hoher Prozentsatz für die Bank, also ein hoher Beleihungsauslauf, bedeutet dies auch ein hohes Risiko für die Bank. Je höher dieses Risiko ist, desto höher sind auch die Zinsen, die auf Sie umgerechnet werden. Wenn Ihnen die Zinsen zu hoch erscheinen, ist eine zweite Meinung zu empfehlen. Sie müssen keineswegs dem erst besten Beleihungsauslauf zustimmen.

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