Zinsbindung

Was ist Zinsbindung?

Sich an Zinsen zu binden klingt beängstigend, Zinsen deuten immer darauf hin, das Geld gezahlt werden muss. Dies ist auch tatsächlich richtig, wenn es um die Zinsbindung geht, jedoch dient die Zinsbindung nicht dazu den Zahler auszunutzen, sondern ihn zu schützen. Schließen Sie einen Kredit mit Zinsbindung ab, sind sie vor veränderbaren Ratenzahlungen geschützt. Sie haben monatlich feste Summen, die nicht aufgrund schwankender Zinsen geändert werden können.

Ein Beispiel

Sie haben sich ein Grundstück gekauft und möchten es nun bebauen. Das benötigte Geld haben Sie jedoch nicht aus eigener Tasche zur Hand. Es muss also ein Baufinanzierer her. Kurz gesagt, Sie nehmen einen Kredit auf. Dieser ist entsprechend hoch und muss daher auf lange Zeit hin abgezahlt werden. Der Zinssatz könnte sich jedoch täglich ändern. Er kann steigen oder auch fallen. Fällt er, ist das natürlich zu Ihren Gunsten. Steigt er aber, haben Sie höhere Kosten. Ihre monatlichen Raten sowie auch die zu zahlende Gesamtsumme würden sich ständig ändern. Sie könnten sich nie sicher sein, wie hoch die nächste Rate ist, die Sie aufbringen müssen. Wird aber eine Zinsbindung im Vertrag festgehalten, haben Sie monatliche Raten, die immer in selber Höhe sind. Egal ob der Zinsmarkt sich verändert, Sie zahlen immer dieselben Zinsen.

Ein Zinssatz bis zum Ende

Mithilfe der Zinsbindung können Sie sich einen gleichbleibenden Zinssatz, bis zum Ende sichern. Dies ist dann eine langfristige Zinsbindung. Sie haben feste Raten und eine absolut sichere Summe, die Sie abzahlen müssen. Doch, was ist, wenn der Zinsmarkt sich verändert und die Zinsen damit sinken würden? Für solch einen Fall können Sie sich auch mit einer kurzfristigen Zinsbindung begnügen. Die kurzfristige Zinsbindung läuft nicht bis zum Abzahlungsende. Diese Zinsbindung wird nach einer gewissen Zeit geändert. Zum Beispiel nach Ablauf der Hälfte. Dann werden die Zinssätze zu Ihrem Kredit neu berechnet und könnten zu Ihrem Gunsten ausfallen. Es kann aber auch umgekehrt sein, falls der Zinssatz gestiegen ist. Bei der kurzzeitigen Zinsbindung haben Sie also das Risiko, das Sie nach der Änderung mehr zahlen müssen. Die langfristige Zinsbindung ist da die sicherste Option. Jedoch kommt es auch immer auf den Kreditgeber an, auf welche Zinsbindung er sich einlässt.

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