Immobilie

Der Begriff Immobilie kommt aus dem Lateinischen und wurde vom lateinischen Wort „im-mobilis“ abgeleitet, was „unbeweglich“ bedeutet. Daher legt der Name schon nahe, dass unter dem Begriff Immobilie ein unbewegliches Sachgut verstanden wird. Zudem werden unter dem Begriff Immobilie die unbeweglichen Sachgüter wie ein Grundstück, ein Bauwerk, ein Haus, ein Gebäude oder eine Wohnung gefasst. Im Volksmund nutzt man den Begriff Immobilie meist nur für bebaute Grundstücke, beispielsweise für ein Grundstück mit Haus. Dabei bezeichnet der Begriff Immobilie ebenso auch Grundstücke, die unbebaut sind. Juristisch gesehen wird dem Begriff Immobilie keine besondere Bedeutung zuteil. In Gesetztestexen ist die Rede von Immobilien im Zusammenhang mit Grundstücken. Im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) ist der Begriff Grundstück definiert. Die gesetzliche Definition von  Grundstück beschreibt dieses als ein im Grundbuch eingetragenen räumlich abgegrenzten Bereich der Erdoberfläche einschließlich aller darauf befindlichen Gebäude sowie unbeweglichen Gegenstände. Mit unbeweglich sind Gegenstände gemeint, die fest im Grund verankert sind.

Eine Immobilie weißt unterschiedliche, typische Eigenschaften auf, an der man sie erkenn kann. So ist eine Immobilie immer Standortgebunden. Das bedeutet, dass der Wert und die Nutzung von der Lage der Immobilie beeinflusst werden. Diese Eigenschaft nennt man Immobilität. Eine weitere Eigenschaft ist die Heterogenität. Wegen den spezifischen Lagen der unterschiedlichen Immobilien, ist jede Einzigartig und die Existenz gänzlich identischer Immobilien ist somit ausgeschlossen. Von der Idee bis zur fertigen Immobilie vergeht meist viel Zeit, oft sind es mehrere Jahre. Diese Eigenschaft nennt sich lange Entwicklungsdauer. Für eine Immobilie muss meist viel Kapital eingesetzt werden, hierbei ist auch die Rede von einem hohen Investitionsvolumen. Eine Immobilie hat außerdem die Eigenschaft, neben dem Kaufpreis, viele Transaktionskosten wie die Grunderwerbssteuer, Notarkosten oder Grundbuchkosten mit sich zu bringen. Die Rede ist von hohen Transaktionskosten. Im Vergleich zu anderen Wirtschaftsgütern haben Immobilien eine sehr lange Lebensdauer, was wiederum auch eine auszeichnende Eigenschaft ist. Eine weitere Eigenschaft ist die begrenzte Substituierbarkeit. Es gibt keine Ersatzprodukte für Immobilien. Die Nutzfläche oder der Wohnraum kann durch kein anderes Wirtschaftsgut ersetzt werden.

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